Kurzschluss – Sofortige Hilfe vom Fachmann
Ein Kurzschluss ist ein Notfall. Versuchen Sie keine Eigenreparatur – rufen Sie sofort unsere Experten an. Wir sind 24 Stunden täglich für Sie da.
Was ist ein Kurzschluss und warum ist er gefährlich?
Bei einem Kurzschluss fließt Strom auf einem unbeabsichtigten, direkten Weg zwischen zwei Leitern – am häufigsten zwischen Phase und Nullleiter oder Phase und Erde. Dabei entstehen innerhalb von Millisekunden extrem hohe Ströme: bis zu mehrere Tausend Ampere. Diese erzeugen intensive Hitze, die Kabel schmelzen lässt, Geräte zerstört und in der Wand verlaufende Leitungen zum Glühen bringen kann.
Die Gefahr eines Kurzschlusses liegt nicht nur im direkten Schaden. Besonders gefährlich sind Kurzschlüsse, die die Sicherung nicht sofort auslösen – etwa weil der Widerstand im Stromkreis hoch genug ist, um die Sicherung zu umgehen, aber zu niedrig für einen sicheren Betrieb. Solche „schwelenden Kurzschlüsse" können Brände auslösen, die sich stundenlang unbemerkt in Wänden ausbreiten.
Sofortmaßnahmen beim Kurzschluss
- Bereich sofort verlassen – Verbrennungsgefahr
- Hauptschalter ausschalten (falls sicher erreichbar)
- Bei Rauch oder Brand: sofort 112 rufen
- Elektriker anrufen – keine Eigenreparatur versuchen
Sofort anrufen!
Jede Minute zählt. Unsere Elektriker sind 24/7 erreichbar und sofort einsatzbereit.
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Jetzt anrufen für verbindliches AngebotUrsachen und Prävention von Kurzschlüssen
Häufige Ursachen
Kurzschlüsse entstehen fast immer durch Isolationsschäden. Veraltete oder beschädigte Leitungen, mangelhafte Isolierung durch UV-Strahlung oder Hitze, Nagetier-Schäden an Kabeln, falsch angeschlossene Geräte oder überlastete Steckdosenleisten können Kurzschlüsse verursachen. Auch Feuchtigkeit und Wasser in der Nähe elektrischer Installationen ist eine häufige Ursache – etwa durch undichte Wasserrohre oder eindringende Nässe in Keller-Elektrik.
Altbau-Risiken
In Gebäuden, die vor 1980 errichtet wurden, sind häufig noch Aluminiumleitungen oder Gummiisolierungen verbaut, die heute nicht mehr dem Stand der Technik entsprechen. Gummi-Isolierungen werden mit der Zeit spröde und rissig – ein erhebliches Kurzschluss- und Brandrisiko. Wenn Sie in einem Altbau wohnen und die Elektroanlage seit mehr als 20 Jahren nicht überprüft wurde, sollten Sie unbedingt eine Fachprüfung beauftragen.
So schützen Sie sich
Regelmäßige Elektroprüfungen, der Einsatz von FI-Schutzschaltern und die fachgerechte Installation von Elektrogeräten sind die besten Schutzmaßnahmen. Ein FI-Schutzschalter (Fehlerstrom-Schutzeinrichtung) erkennt Ableitströme und trennt den Stromkreis innerhalb von 30 Millisekunden – zu schnell für eine Körperverletzung und schnell genug, um Brände zu verhindern. Lassen Sie Ihre Elektroanlage alle 4 Jahre von einem Fachmann prüfen.
Was passiert nach einem Kurzschluss?
Nach einem Kurzschluss muss die betroffene Anlage immer vollständig untersucht werden – auch wenn äußerlich keine Schäden sichtbar sind. Hitzeeinwirkung kann Isolierungen innerhalb der Wand beschädigt haben, ohne dass Rauch oder Geruch wahrnehmbar war. Unser Elektriker führt nach der Reparatur eine Messprottokollierung durch, die Sie auf Wunsch erhalten.
Wann ist ein Totalschaden möglich?
Bei heftigen Kurzschlüssen – etwa durch direkten Kontakt zweier Leiter oder durch Wasser in der Steckdose – können ganze Leitungsabschnitte zerstört werden. In diesem Fall sind Teilsanierungen oder Neuverlegungen notwendig. Unser Elektriker bewertet den Schaden und gibt Ihnen eine transparente Einschätzung der anfallenden Kosten.
Kurzschluss und Versicherung
Schäden durch Kurzschlüsse können je nach Tarif über die Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung abgedeckt sein. Wichtig: Lassen Sie den Schaden professionell dokumentieren, bevor Sie Reparaturen vornehmen lassen. Ohne fachmännisches Schadensprotokoll lehnen Versicherungen Ansprüche häufig ab.
Was Sie für die Versicherung benötigen
- Fachkundiges Schadensprotokoll
- Fotos der Schadenstelle vor der Reparatur
- Rechnung des beauftragten Elektrikers
- Angabe des Zeitpunkts des Schadens